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Ungeduldig guckte der Käfer sich um, dann breitete er hastig seine Flügel aus und machte sich auf den Weg zum Ufer.

„Wenn sie noch mit allen Blumen am Weg redet, kommen wir niemals an“, dachte Pünktchen. „Oh, da hat es aber jemand eilig! Bis nachher, Klara!“ Verwundert hastete Viola dem Käfer hinterher. Als sie am Seeufer ankamen setzten sie sich ins Gras, sahen auf den See hinaus und freuten sich am Quaken der Frösche. Nach einer Weile zog die Elfe kichernd ihre Schuhe aus und hielt die Füße ins Wasser.

„Was ist dort drüben? Ich finde es unheimlich, so dunkel!“, fragte Pünktchen und hatte den Tannenwald am anderen Ufer im Blick.

„Da ist das Reich der dunklen Fee!“, antwortete die Elfe.

„Oje, was macht eine dunkle Fee?“, der Käfer warf Viola einen ängstlichen Blick zu.

„Sie verlässt ihren Wald nie, mehr weiß ich auch nicht. Du brauchst dir keine Gedanken machen.“ Die Elfe stand auf, setzte sich auf den knorrigen Baumstumpf und trocknete ihre Füße. Ausgelassen schüttelte sie die Sandkörner von den Zehen, nichtsahnend, dass sich ein Unheil zusammenbraute.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    GiTo (Mittwoch, 18 Februar 2015 15:35)

    Wieder einmal wunderschön...!!!!!!!!!
    LG

  • #2

    mitmachelfe (Mittwoch, 18 Februar 2015 16:03)

    Lieber Gito,
    ich werde noch ganz verlegen. :) LG