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Viola reckte sich, sah sich zufrieden um und flog ein Stück in die Höhe.

„Weist du was?“, sagte sie schließlich, „wir gehen an den See, oder hast du zufällig etwas Besseres vor?“ Pünktchen war sofort begeistert von dem Vorschlag. Er war gerne in der kleinen Bucht mit der alten Bank. Die Elfe ließ sich wieder auf den Boden sinken, griff nach dem Käfer und hob ihn in die Luft. Langsam streiften die beiden zwischen den Glockenblumen durch die Wiese. Sie waren noch nicht lange gegangen, da kamen sie an einer großen Margerite vorbei. „Guten Morgen Klara“, begrüßte Viola sie. „Ein schöner Tag ist heute, die Sonne scheint und die Vögel zwitschern.“

„Guten Morgen!“, sagte die weiße Blume. „Ich nehme an, ihr wollt zum See. So gern würde ich mitkommen!“

„Pah, Blumen können doch nicht laufen!“ Pünktchen sah die Margerite erstaunt an.

„Wenigstens stehe ich in der Sonne“, erwiderte Klara ärgerlich.

„Nun lasst das mal! Auf dem Rückweg bringen wir dir kühles Seewasser mit. Einverstanden?“ Während sie das sagte, stich die Elfe über den Blumenstängel und Klara nickte versöhnt.

 

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