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Am nächsten Morgen schickte die Sonne ihre Strahlen ins Zimmer und weckte die Elfe. Mit einem Satz war sie am Fenster: „Kein Wölkchen am Himmel“, erfreut reckte Viola die Arme zur Decke. „Las uns endlich raus gehen!“, sagte Pünktchen ungeduldig, denn er war schon länger wach. Nun sprang er zappelig hinter der Elfe her.

„Erst ein gutes Frühstück“, sagte Viola, ging in die Küche, setzte Wasser für Kaffee auf und deckte den Tisch.

„Na gut!“, meinte Pünktchen. Er flog auf den Küchentisch, krabbelte zum Elfenteller, um den Klecks Honig zu verputzen, der vom Tellerrand geflossen war. Viola kramte noch ein paar Sachen in einen kleinen Beutel, danach verließen sie das Haus in Richtung Wiese.

Als die beiden durch den Hahnenklee steiften, sagte die Elfe plötzlich leise, „Sieh nur das arme Leberblümchen!“, band den Beutel von ihrem Gürtel und setzte sich neben die kleine Blume.

 


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Übersicht Viola
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